Gewaltprävention
Braucht langen Atem, wenn wir Jugendkriminalität begegnen wollen
Helmut Dedy, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, gegenüber Bild
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Frank Nürnberger
"Gerade mit Blick auf junge Menschen dürfen wir die Prävention nicht aus dem Blick verlieren. Es braucht einen langen Atem, wenn wir Jugendkriminalität begegnen wollen.
Wir brauchen langfristig angelegte präventive Maßnahmen. Dazu gehört zum Beispiel Anti-Aggressionstrainings in Schulen. Dazu gehört Quartiersmanagement in sozial benachteiligten Stadtteilen. Und dazu gehört, dass wir Jugendbildungs- und Begegnungsstätten vor Ort gut finanzieren.
Es gibt gute Beispiele für erfolgreiche Präventionsprojekte. Das Projekt 'Kurve kriegen' aus Nordrhein-Westfalen wurde jetzt sogar in Schweden übernommen. Solche Projekte müssen gut ausgestattet und ausgebaut werden."
Mehr Informationen des Landes NRW zum Projekt "Kurve kriegen"