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Kiel, 12.08.2020

Unter den Gewinnern des Deutschen Nachhaltigkeitspreises

Die Landeshauptstadt Kiel, Mitglied im Deutschen Städtetag, gehört zu den drei Siegern beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis für Städte und Gemeinden 2021

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis für Städte und Gemeinden zeichnet seit 2012 Vorreiter der kommunalen Nachhaltigkeit aus. Neben Kiel erhalten in diesem Jahr die Hansestadt Buxtehude und die Stadt Eltville am Rhein die Auszeichnung, die mit einer Fördersumme von jeweils 30.000 Euro dotiert ist.

Neben vorbildlichem Engagement in den Bereichen Klimaschutz und soziale Teilhabe setzen alle drei Städte auf eine starke bürgerschaftliche Beteiligung. So legen sie das Fundament für eine zukunftsfähige Stadtentwicklung. Hier und bei vielen anderen Bewerbern um den Deutschen Nachhaltigkeitspreis dienen die Sustainable Development Goals (SDGs) zunehmend als Kompass für ihr Nachhaltigkeitsengagement – sowohl auf lokaler als auch auf globaler Ebene.

Landeshauptstadt Kiel

Als einzige deutsche Landeshauptstadt am Meer übernimmt Kiel in besonderer Weise Verantwortung für die Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele, vor allem in puncto Klima- und Meeresschutz. Die Klimaschutz- und Zero-Waste-Stadt rief als erste deutsche Landeshauptstadt den Klimanotstand aus. Im Rahmen des "Masterplans 100 % Klimaschutz" wurden unter anderem ein Energieeffizienznetzwerk gegründet und ein Küstenkraftwerk in Betrieb genommen. Die ausgeprägte Bürgerbeteiligung setzt sich aus formalisierten Partizipationsangeboten wie zum Beispiel Ortsbeiräten in allen Stadtteilen, sowie der Mitwirkung einer besonders aktiven Zivilgesellschaft zusammen. Festgeschrieben sind die Maßnahmen u. a. in der Nachhaltigkeitsstrategie "Kiel 2042" – dann wird die Landeshauptstadt 800 Jahre alt.

Zur Kurzbegründung zur Nominierung der Stadt Kiel

Hansestadt Buxtehude

Auch die niedersächsische Hansestadt Buxtehude erarbeitet derzeit in einem partizipativen Prozess ihre Strategie "Buxtehude 2030". Besonderes Augenmerk liegt auf den Themen Klima- und Ressourcenschutz sowie sozialer Teilhabe. Neben dem Ausbau der Erneuerbaren Energien vermittelt die Hansestadt mit dem Projekt "ener:kita" schon den Kleinsten Kniffe für Energie- und Ressourcensparen. Die Innovationsstrategie "Zukunft Made in Buxtehude" bringt vor allem Unternehmer/innen zusammen, um sie zu nachhaltigem Wirtschaften zu inspirieren. Jährlich sensibilisiert zudem die nicht-kommerzielle Ökomesse "Vor Ort Fair-Ändern" auch die Verbraucher/innen für einen bewussten Lebensstil. Der Buxtehuder Präventionsrat gestaltet das städtische Engagement unter anderem in den Bereichen Bildung, soziale Teilhabe und sogar Klimaschutz mit.

Eltville am Rhein

Die hessische Wein-, Sekt- und Rosenstadt Eltville am Rhein erarbeitete bereits 2011 ihre "Vision Eltville 2030", die sie trotz dauerhaft angespannter Haushaltslage konsequent weiterentwickelte. Aktive Bürgerbeteiligung schreibt die Kommune groß: Ein transparenter Umgang mit Kritik gewährleistet einen fortwährenden Austausch mit den Bürger/innen. Eltville versteht sich als "Soziale Stadt" und "FamilienStadt", was sich unter anderem in den Angeboten von Mehrgenerationenhäusern und dem "NetzwerkBüro" widerspiegelt. Frauenwoche, Seniorennetzwerk, Integrationslotsen oder Patenschaften für Arbeitslose – für jeden ist etwas dabei. Projekte wie "Your City For Future" und "KliA-Net_Weinbau" schützen das Klima und schaffen wertvolle Perspektiven zu Klimaanpassungsmaßnahmen im Weinbau.

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis für Städte und Gemeinden

Prämiert werden Kommunen, die im Rahmen ihrer wirtschaftlichen Möglichkeiten eine umfassende, nachhaltige Stadtentwicklung betreiben und in den wichtigen Themenfeldern der Verwaltung erfolgreiche Nachhaltigkeitsprojekte realisiert haben. Die Auszeichnung ist eine Initiative der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V. in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung, dem Rat für Nachhaltige Entwicklung, kommunalen Spitzenverbänden, der Allianz Umweltstiftung, der Bertelsmann Stiftung, Wirtschaftsvereinigungen, Forschungseinrichtungen und zivilgesellschaftlichen Organisationen.

Zur Website des Deutschen Nachhaltigkeitspreises

Schwerpunkte

  • Verkehr, nachhaltige Mobilität und Luftreinhaltung Mehr
  • Wohnungsmangel und Wohnungsbau Mehr
  • Kommunale Finanzlage und Grundsteuer Mehr
  • Aufnahme und Integration von Flüchtlingen und Asylbewerbern Mehr

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