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Dortmund, Coburg, Heidelberg, 20.09.2018

Überzeugendes Engagement für Digitalisierung

Stiftungspreis "Digitalste Städte": Dortmund siegt, Coburg und Heidelberg erhalten Anerkennungen

Die Stiftung "Lebendige Stadt" hat Dortmund und Wien als "digitalste Städte" ausgezeichnet. Preiswürdig waren Städte mit einer langfristig ausgerichteten Digitalisierungsstrategie, die bereits Projekte im Rahmen dieser Strategie realisiert haben. Gesucht wurden Projekte, die Vorbild- und Nachahmungscharakter für andere Städte und Kommunen haben. Dortmund und Wien teilen sich das Preisgeld von 15.000 Euro.

Anerkennungen gingen an Coburg und Heidelberg. Insgesamt hatten sich 29 Städte und Kommunen aus vier europäischen Ländern beworben.

Sieger des Stiftungspreises: Dortmund (Preisgeld: 7.500 Euro)
Die Stadt Dortmund verfolgt mit ihrer Digitalisierungsstrategie das übergeordnete Ziel, mittels intelligenter und digitaler Technologie den Stadtumbau und die Modernisierung ihrer kommunalen Infrastruktur zu intensivieren. Das Dortmunder Modell ist geprägt von Beteiligung und Zusammenarbeit. So werden die Bürgerinnen und Bürger stetig in den digitalen Transformationsprozess eingebunden, um dafür Akzeptanz zu gewinnen.

Zudem wurde 2016 die "Allianz Smart City Dortmund" als Netzwerk von Stadt, IHK und rund 130 Unternehmen gegründet. Auf diese Weise wurden zahlreiche digitale Pilotprojekte initiiert. Dazu zählt die Ausstattung von 5.000 innerstädtischen Parkplätzen mit Sensoren, um unnötige Suchverkehre zu vermeiden (Park&Joy). Gleichzeitig ist das die Datengrundlage für eine Navigations-App. Zudem wird privater Parkraum mit einer Sensorik und Ladeinfrastruktur ausgestattet und auf einer Online-Plattform verfügbar gemacht ("Parken und Laden in der Stadt"). Refinanziert wird das Projekt durch die Vermarktung über eine Sharing-Plattform. Knapper Parkraum wir so effizient genutzt und durch die Digitalisierung von Infrastruktur entstehen private Investitionsanreize.

Und auch im sozialen Bereich setzt die Stadt auf Digitalisierung: So ermöglichen sensorengestützte Lösungen älteren und pflegebedürftige Menschen einen möglichst selbstständigen Verbleib in ihrem Zuhause ("Smart Service Power") und digitale Technik fördert das nachbarschaftliche Miteinander (Plattform "nebenan.de"). Digitalisierung wird als Querschnittsaufgabe der Verwaltung verstanden und nahezu alle Bereiche sind in die Erarbeitung und Umsetzung der Digitalisierungsstrategie eingebunden.

Anerkennung: Coburg (Preisgeld: 1.000 Euro)
Coburg zählt zu den ersten deutschen Städten, die einen Digitalisierungsbeauftragten eingesetzt haben. Die Digitalisierungsbeauftragte ist mit ihrem Team eine entscheidende Vermittlerin zwischen Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Bürgerschaft. Besonders überzeugt hat die Jury die  Digitalisierungsstrategie mit dem Namen "Coburger Weg". Digitalisierungsprojekte werden gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern auf Augenhöhe umgesetzt. Dazu zählen beispielsweise die "Coburger Börsen" und das Mehrgenerationen-Projekt "Digitales Stadtgedächtnis". Beide Projekte zeigen, wie bestehendes gesellschaftliches Engagement erfolgreich in die digitale Welt übertragen werden kann. Auch der Breitbandausbau wird in Coburg aktiv vorangetrieben. Ein herausstechendes Projekt ist zudem die "digitale Einkaufsstadt". Gemeinsam mit lokalen Einzelhändlern hat die Stadt die Online-Plattform "Go Coburg" entwickelt, die Synergien zwischen stationärem- und Online-Handel schafft.

Anerkennung: Heidelberg (Preisgeld: 1.000 Euro)
Heidelberg zeichnet eine gut durchdachte Digitalisierungsstrategie aus, die praxisnah unter Beteiligung einer Vielzahl von gesellschaftlichen Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung erarbeitet wurde. Bürgerinnen und Bürger waren zudem über eine Dialogreihe aktiv eingebunden. Wichtige digitale Projekte der Digitalisierungsstrategie sind bereits angeschoben worden: So verfügt Heidelberg über eines der größten öffentlichen WLAN-Netze Deutschlands und der Breitbandausbau wird von der Stadt aktiv vorangetrieben und mit finanziert. Die "Heidelberg-App" liefert den Usern schnell alle relevanten Informationen über die Stadt. Und über das Bürgerportal "Hol-Den-Bürgermeister" haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, mit eigenen Projektideen persönlich ihren Oberbürgermeister zu treffen und von einer Realisierung zu überzeugen.

Quelle: Stiftung "Lebendige Städte"

Weitere Informationen

Schwerpunkte

  • Aufnahme und Integration von Flüchtlingen und Asylbewerbern Mehr
  • Kommunale Finanzlage und föderale Finanzbeziehungen Mehr
  • Verkehrsinfrastruktur und Luftreinhaltung Mehr

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